28/06/2024
ESTEVE INVESTIERT 100 MILLIONEN EURO IN DEN BAU EINES NEUEN WERKS IN SEINEM INDUSTRIEZENTRUM IN CELRÀ (GIRONA)
Das Unternehmen geht davon aus, dass die neuen Anlagen im letzten Quartal 2026 betriebsbereit sein werden.

Mit dieser Anlage kann die Produktionskapazität des Unternehmens in Zukunft weltweit um bis zu 15 % gesteigert werden.

Dank dem Investitionsprojekt wird ESTEVE hundert neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusätzlich zu den derzeit 370 Fachkräften in Celrà einstellen.

ESTEVE hat mit dem Bau einer neuen Produktionsstätte in seinem Werk in Celrà (Girona) begonnen. Für dieses Projekt will das Unternehmen bis 2026 100 Millionen Euro investieren.

Das Unternehmen wird damit die Produktionskapazität für pharmazeutische Wirkstoffe in seinem wichtigsten Industriezentrum steigern. Mit der Inbetriebnahme der neuen Einrichtungen Mitte 2026 wird ESTEVE zudem rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusätzlich zu den derzeit 370 Fachkräften beschäftigen.

Die Erweiterung umfasst den Bau neuer Produktions- und Servicegebäude sowie die Installation von bis zu 150 Kubikmetern Reaktionsvolumen. Dadurch wird die derzeitige Produktionskapazität von ESTEVE in Celrà um 45 % erhöht und die weltweite Kapazität des Unternehmens um weitere 15 % gesteigert.

Der Bau der neuen Produktionsstätte im Werk Girona stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Entwicklung, Herstellung und dem Verkauf von Wirkstoffen für Dritte (CMO) dar. Die Einrichtung wird über fortschrittliche technologische Lösungen verfügen, die die Produktion von hochwirksamen pharmazeutischen Wirkstoffen ermöglichen, neben einer Reihe von Innovationen im Bereich der Digitalisierung und Datennutzung. In dieser Einrichtung werden verschiedene neue Produkte hergestellt, die das aktuelle Portfolio ergänzen und auf den wichtigsten geregelten Märkten vertrieben werden: USA, Europa und Japan.

„Dank unserem Engagement für Qualität, Effizienz und Zuverlässigkeit hat unsere Tätigkeit in der Entwicklung und Herstellung von pharmazeutischen Wirkstoffen in den letzten Jahren ein beachtliches Wachstum erfahren. Durch die Erweiterung unseres wichtigsten Industriezentrums sind wir in der Lage, einer wachsenden globalen Nachfrage nachzukommen und unsere Aktivitäten auszuweiten, um unsere Mission, das Leben der Menschen zu verbessern, voranzutreiben", so Pere Mañé, General Manager Esteve Química.

Insgesamt verfügt ESTEVE über ein chemisches Forschungs- und Entwicklungszentrum in Barcelona und drei Produktionsstätten in Katalonien, die in Celrà (Gironès), Banyeres del Penedès (Baix Penedès) und Lliçà de Vall (Vallès Oriental) angesiedelt sind. Außerhalb

Spaniens hat das Unternehmen Produktionszentren in Mexiko (Jiutepec) und China (Shaoxing).

Nachhaltiges Bauen und Zusammenarbeit vor Ort
Im Einklang mit dem Engagement von ESTEVE für Nachhaltigkeit wird das neue Werk nach den Kriterien des nachhaltigen Bauens errichtet. Unser Ziel ist die BREEAM-Zertifizierung zur Bestätigung unserer Effizienzmaßnahmen und Reduzierung des Energie- und Wasserverbrauchs bei Gerätschaften, Heizung, Beleuchtung und Materialien. Sie zertifiziert auch die Verwendung von Kältemitteln mit geringem CO2-Emissionspotenzial und eine verantwortungsvolle Abfallwirtschaft und trägt so zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen bei. Zudem wird das neue Werk - wie alle Anlagen von ESTEVE - mit erneuerbaren Energien betrieben, und zwar durch den Bezug von Ökostrom, was dazu beiträgt, unseren CO2-Fußabdruck in der Kategorie Scope 2 zu reduzieren.

Neben dem Ausbau seines Industriezentrums wird sich ESTEVE im Rahmen einer innovativen öffentlich-privaten Partnerschaft mit der Stadt Celrà und drei weiteren lokalen Unternehmen an der Erhöhung der Kapazität der kommunalen Kläranlage um 50 % beteiligen.