16/05/2024
ESTEVE KONSOLIDIERT SEIN ZWEISTELLIGES WACHSTUM UND ERZIELT NETTOUMSATZ VON 710 MILLIONEN €
Das Unternehmen verwirklicht seine Vision, ein internationales Unternehmen für Spezialpharmazeutika zu werden, in Europa zu wachsen und sein Portfolio zu erweitern.

Die Medikamente von ESTEVE haben im vergangenen Jahr weltweit 8 Millionen Menschen geholfen.

Das Unternehmen erreichte Nullemissionen in der Kategorie Scope 2¹ und verringerte seinen CO2-Fußabdruck um 5,3% im Vergleich zu 2022.

ESTEVE legt den konsolidierten Jahresbericht für 2023 vor, zusammen mit der Strategie und den Initiativen zur Förderung seines Purpose, das Leben der Menschen zu verbessern.

ESTEVE konnte sein Wachstum mit einem Nettoumsatz in Höhe von 710 Millionen € erfolgreich konsolidieren, was einem bemerkenswerten Anstieg von 10 % gegenüber 2022 entspricht. Nach Regionen aufgeschlüsselt machten die Einnahmen in Spanien 25 % der Gesamteinnahmen aus, mit einem Wachstum von 2 % gegenüber dem Vorjahr. Auf die übrige Europäische Union entfielen 49 % der Einnahmen, was einem Anstieg von 18 % entspricht. Die verbleibenden 26 % teilten sich auf den Rest der Welt auf, mit einem Anstieg von 9 %, insbesondere auf dem US-Markt.

Das Wachstum von ESTEVE ist auf eine deutliche Steigerung der Produktion von pharmazeutischen Wirkstoffen für Dritte zurückzuführen. Darüber hinaus hat das Unternehmen sein Portfolio im Bereich der Spezialtherapeutika weiter ausgebaut. So beliefen sich die Investitionen in F&E auf 38 Millionen €, darunter Innovation von Produkten und industriellen Prozessen.

„Diese positiven Ergebnisse ermöglichen es uns, in unsere Vision zu investieren, indem wir Innovationen für Patienten fördern. Im Jahr 2023 haben wir bedeutende Fortschritte bei unserer Strategie erzielt, ein führendes internationales Pharmaunternehmen im Bereich der Spezialtherapeutika zu werden. Unser Fahrplan sieht vor, unser Wachstum in Europa weiter zu verstärken, unsere Präsenz zu erhöhen und unser Portfolio zu erweitern", so Staffan Schüberg, CEO von ESTEVE.

Um sein Wachstum und seine internationale Expansion zu verstärken, hat ESTEVE zudem 2023 Lubea als neuen Investor mit einer Minderheitsbeteiligung von 26 % aufgenommen. In diesem Zusammenhang vermeldete ESTEVE kürzlich eine verbindliche Vereinbarung für die Übernahme von HRA Pharma Rare Diseases, einer Tochtergesellschaft von Perrigo Company plc. Diese Transaktion ermöglicht es ESTEVE nach erfolgter Konsolidierung, sein Portfolio im Bereich der seltenen und schweren Krankheiten zu erweitern.

Innovationen für ein besseres Leben von mehr als 8 Millionen Patienten
Im Jahr 2023 halfen die Medikamente von ESTEVE weltweit rund 8 Millionen Menschen. Bei den Projekten im Pharmabereich war das vergangene Jahr geprägt von der Markteinführung innovativer Optionen für Morbus Parkinson und der Zulassung einer innovativen Therapie für akute Schmerzen, die 2024 auf den Markt kommen wird.

Nullemissionen in Scope 2 erreicht
Im Jahr 2023 setzte ESTEVE seinen Weg in Richtung Nachhaltigkeit fort und verfolgte unbeirrt sein Ziel, bis 2050 Netto-Null zu erreichen. Hierzu versorgte das Unternehmen erneut alle seine Standorte zu 100 % mit Strom aus erneuerbaren Energien und verringerte seinen CO2-Fußabdruck im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 %. So erreichte ESTEVE Nullemissionen in Scope 2 als wichtigen Meilenstein der Säule „Umweltschutz".

Eine weitere Säule der Nachhaltigkeitsstrategie von ESTEVE ist die „Fürsorge für die Menschen". Um seine positive Wirkung in der Gesellschaft zu erhöhen, investierte ESTEVE über 800.000 € in Initiativen zur Förderung des Wohlbefindens der Menschen. Das Team von ESTEVE ist auf 1.926 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 28 Nationen gewachsen, was einem Zuwachs von 6 % gegenüber 2022 entspricht. 47,5 % der Führungspositionen sind von Frauen besetzt.


VERWEISE
1 - Die Messung des CO2-Fußabdrucks eines Unternehmens unter Berücksichtigung der Emissionsquellen wird in drei Stufen, Scope 1, 2 und 3, unterteilt: (1) direkte Treibhausgasemissionen aus den eigenen Energiequellen des Unternehmens, (2) indirekte Treibhausgasemissionen aufgrund des Verbrauchs von Strom, der von einem anderen Unternehmen gekauft und produziert wird, und (3) andere indirekte Emissionen, die unter anderem auf die Lieferkette, die Vertriebskette oder die Mobilität des Personals zurückzuführen sind.